• ZEMENT GIESSEN

    Folge 16: Die Geschichte unserer Freundschaft

    Diese Folge beginnt mit euren besten antifaschistischen Zitaten. Habt Dank! Es tat gleich kurz ein bisschen weniger weh. Dafür bekommt ihr von Marlene jeweils 1 antifaschistischen Regenschirm zugeschickt, nämlich 1 schönen!

    Weiter geht’s mit epischen Rückschmerzen und mit Regenstürmen in Hamburg und Mainz – und mit den Wahlen: denen, die gerade waren, und denen, die noch kommen. 

    Und damit ist die Kategorie WAS MACHT MAN DANN eröffnet und geht nie wieder zu.

    Es geht um geriebene Wärme, frittierte Brötchen und das kriminelle Auflösen eines Körpers. Unser Tipp: Besser drüber Nachdenken, bevor man es tut, und zwar immer wieder, bis in alle Ewigkeit.

    Außerdem: Baden mit Badesalz – eine gute Idee, wenn es sich dabei um die Comedy-Gruppe, nämlich das Duo Henni Nachtsheim und Gerd Knebel aus den 1990er Jahren handelt?

    Ebenfalls in den 1990er Jahren hat Hannes – in Memphis Tennessee – Tickets gewonnen, damals noch nicht in einem Podcast, sondern im Rockradiosender, für die World Wrestling Foundation und für Stand-Up-Comedy, und ist weder zum einen noch zum anderen hin.

    Sprechen die Zahlen dafür oder dagegen? Und wofür eigentlich?

    Marlene erzählt Hannes die Geschichte der Geburtsstunde ihrer Freundschaft – 

    Am Beispiel des Konzepts der OFFENEN PROBE diskutieren wir die Frage, ob das konsequente Öffnen einer Gruppe ein gleichzeitiges Verschließen dieser Gruppe mit sich bringen kann.

    In ihrer Erzählung geht Marlene sieben Jahre zurück nach JENA in Thüringen –

    Aus einem Superfilm mit Romy Schneider, den Marlene geschaut hat, schaut Romy Schneider kurz vorbei –

    Und schon geht es wieder los: 

    WAS MACHT MAN DANN, und was bedeutet es, wenn Beatrix von Storch Antisemitismus-Beauftragte der AfD ist?

    WAS MACHT MAN DANN, und ist es erlaubt, Beatrix von Storch ein Alien zu nennen? Darf Beatrix von Storch – völlig zu recht – als Bodysnatcher bezeichnet werden?

    Wir diskutieren den Satz „Wenn also der öffentliche Raum kippt, ist die Zivilcourage der Menschen die letzte Hoffnung“ (Max Czollek).

    WAS MACHT MAN DANN, wenn Nazis immer frecher werden?

    Gelingt antifaschistischer Widerstand ohne antifaschistische Politik der Regierenden?

    Max Czollek schreibt – 

    Sam und Goethe und Sarah und Marlene sind gerade live –

    Venezuelas Präsident Maduro hat Weihnachten per Dekret auf den 1. Oktober vorverlegt –

    In der übernächsten Folge werden wir Carolin Haupt und Lorenz Just von der Aktion WAHLVERWANDT zu Gast haben. Sie organisieren Lesungen zur Landtagswahl in Brandenburg.

    Marlene erklärt den Nutzen eines Antrags auf Auskunftssperre oder Übermittlungssperre für die politisch aktive linke Person.

    Schickt uns weiter eure liebsten antifaschistischen Zitate! Es regnet hart, und 2 schöne Schirme sind noch übrig. 

    Wie schon der Täubling sagte:

    „Der Zorn ist die Liebe des linken Menschen zur Veränderung.“

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    Folge 15: Am Ufer des Reims

    Hier kommt eine Folge über Reime. Und wir finden, eine Reim-Folge ist eine Folge, die sich ja dann auch reimen sollte.

    Hannes sagt, Reimen bringt mich zum Weinen. Marlene findet aber, es wär besser, wenn wir uns dafür loben. Schließlich war das Reimen hier ein Reimen ohne Proben!

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    Sound und Musik: Louisa Beck

    Folge 14: Die Klarheit

    In dieser Folge geht es um Träume. Es geht um Träume heute. Heute geht es um? TRÄUME! Es geht um Träume, Leute! 

    Dass Träume wahr werden können. Und um luzides Träumen oder Klarträume. Das sind Träume, in denen der Träumer*in klar wird, dass sie träumt.

    Reicht das Geld?

    Nichts ist klar.

    Es geht um Träume!

    Und damit um die Wirklichkeit.

    Hannes ist erschöpft bis hin die Haare hinein, ausgelöffelt, und als wäre ihm ein Stein vom Herzen gefallen. Groß und krass ist es, ein Theaterstück geschrieben zu haben, erzählt er, auch wenn ich schon vergessen hatte wie.

    Marlene probt in einem kleinen Theater in Frankfurt wieder Theater. Davor, am Morgen, geht sie zunächst zum Yoga, erwirbt auf dem Markt in Mainz ein Marktfrühstück, entgeht dem Schienenersatzverkehr und bekommt einen E-Bass ausgehändigt. 

    Wir reden über die Art und Weise, wie Freie Theaterarbeit finanziert wird: Durch Staatliche Förderung

    Theater kann durch Text entstehen

    Oder einfach durch Leute, die zusammenkommen und sich gut verstehen

    Einen leckeren Kaffee, ein leckeres Brötchen und ein leckeres Stück Bergkäse, ein Schälchen Reis, ein Schälchen Gemüse, ein Schälchen Pfeffersoße mit Tofu drin, einen Brokkoli, einiges an Zwiebel, Karotte, vielleicht auch ein paar Bohnen, die richtige Haltung, Kaffee, wenn es gut läuft Kekse, Geduld, Vertrauen und eine eigene Band

    Wir haben Geld für Requisiten, dann werden hier so ganz viele Sachen plötzlich auf die Bühne fallen, und vom Himmel wird schwarze Asche runterkommen, wir haben einen Musiker dabei 

    Der Bundesverband Freie Darstellende Künste empfiehlt 715 Euro Mindesthonorar pro Woche für die Arbeit in den Freien Darstellenden Künsten

    Empfehlung heißt: Das darf nicht fehlen

    Wir reden also über Klarträume, das heißt luzides Träumen, präluzides Träumen, Aufwachen im Traum, Bewusstheit des eigenen Träumens und Verlust der Bewusstheit des eigenen Träumens im Traum

    Wie sind die Lichtverhältnisse im Traum? Welche Handlungsoptionen hat die Träumer*in? Helfen Klarträume gegen Alpträume?

    Wie kommt der Traum in die Kunst?

    Wir diskutieren Parallelen zwischen dem Erzählen von Träumen dem Ausprobieren auf Proben

    Außerdem geht es um:

    Powernap – wie lange und bis wann?

    „Die Schildkröte isst die Zeitung“

    Den Unterschied zwischen Gage und Honorar

    Klatschen und Schnippsen

    Die Gemeinsamkeiten zwischen Theaterbranche und Baubranche

    Marlene kennt sich aus

    mit den Trends

    für Applaus

    Ist kürzer proben dasselbe wie ein Haus mit weniger Zimmern bauen?

    Hannes sagt, nach der Arbeit droht die Leere

    Marlene komponiert live ein Lied

    Marlene und Louisa planen eine AKTION

    die aber noch TOPSECRET ist

    Wir haben Vertrauen, dass uns auch trotz Knappheit und Verwirrung gemeinsam schon nicht ganz was Schlimmes passieren wird

    Wir enden mit den 7 KLARHEITSKRITERIEN

    Im Traum kann das Gehirn Rhönradfahren üben und das Bewusstsein Aufzugfahren

    Unterschreibt doch bitte trotzdem die Petition gegen die Kürzungen bei der Freien Kunst!

    PETITION „AN DER FREIEN KUNST ZU SPAREN KOSTET ZUVIEL“

    https://www.change.org/p/an-der-freien-kunst-zu-sparen-kostet-zu-viel

    HONORARUNTERGRENZEN des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK):

    https://darstellende-kuenste.de/aktuelles/neue-honoraruntergrenze-fuer-freischaffende-akteurinnen-den-darstellenden

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    Sound & Musik: Louisa Beck

    Folge 13: Wir kommen der Sache näher

    Worum geht’s eigentlich in eurem Zement-Giessen-Podcast?

    1. ES GEHT UM ALLES

    2. Und darum hat Hannes diese Woche zur EHE FÜR ALLE recherchiert

    3. Und Marlene sagt euch, wie ihr die FREIE KUNST retten könnt 

    4. So kommen wir der Sache näher!

    5. In dieser Folge des Recherche-Podcasts ZEMENT GIESSEN ist die Laune erst schlecht und wird dann immer besser, bis sie am Ende fast schon unerträglich gut ist

    6. Es geht um Christian Lindner, aber nur kurz

    7. Marlene fühlt sich sportif, weil sie letzte Woche im Taubertsbergbad, Quatsch, im Gardasee, Unsinn, im GOUDA-See natürlich, einen SURFKURS absolviert hat bei Gabi und OTTO

    8. GABI und Otto, zwei harsche, barsche, brutale, feste Surfer*innen, die sich dann aber doch durch ein Gedicht zu ihren Ehren erweichen lassen

    9. Stellen leichtfüßig ein Segel weg

    10. Natürlich, denn

    11. Wie Lena Hilsdorf sagt:

    12. ALLE FREUEN SICH ÜBER ANERKENNUNG

    13. In dieser Folge wird alles nummeriert

    14. Hecht und echt

    15. Und harsch und Barsch

    16. Und auch unsere Eltern haben Rederecht, aber jetzt noch nicht, jetzt müsst ihr noch kurz warten

    17. Jetzt kommt nämlich eine BRAUTKLEID-Geschichte, sowas habt ihr noch nicht erlebt

    18. Und Miley Cyrus ist wieder da und zwar in der Kategorie

    17. DIE BESTEN ZITATE DER LETZTEN 2781 JAHR

    18. E

    19. Ein Regen roter Rosen fällt

    20. Ein Strauß Schnittlauch wird gebracht

    21. Und ganz am Schluss? 

    22. Kommt ein GEDICHT

    PETITION „AN DER FREIEN KUNST ZU SPAREN KOSTET ZUVIEL“

    Christian Lindner will der Freien Kunst die Hälfte der Fördermittel entziehen. Das kann hier verhindert werden:

    https://www.change.org/p/an-der-freien-kunst-zu-sparen-kostet-zu-viel

    Bitte UNTERSCHREIBT – wann, wer und wo immer ihr auch seid!

    — 

    GROSSE HÖREMPFEHLUNG – der PODCAST „Literarisch, Solidarisch“ von Hatice Açıkgöz, Dara Brexendorf und Zara Zerbe

    https://literarisch-solidarisch-podcast.podigee.io/

    — 

    Ein paar GUTE TEXTE zur EHE FÜR ALLE:

    Kersten Augustin kommentiert in der taz das „Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ – und fordert die Abschaffung der Ehe (Stand: 30.06.2017): 

    https://taz.de/Kommentar-Oeffnung-der-Ehe/!5422452/

    Jura-online.de diskutiert Lücken im „Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ – vor allem für Inter-, Trans- und nichtbinäre Personen (Stand: 31.11.2017):

    https://jura-online.de/blog/2017/11/23/ehe-fuer-alle-das-dritte-geschlecht/

    Der Lesben- und Schwulenverband schreibt, dass diese Lücke geschlossen wurde (Stand: 04.02.2021):

    https://www.lsvd.de/de/ct/1325-Ratgeber-gleichgeschlechtliche-Ehe-Ehe-fuer-Alle 

    Stefan Niggemeier erzählt auf uebermedien.de die Geschichte wie der Begriff „Ehe für alle“ den älteren Begriff „Homo-Ehe“ abgelöst hat (Stand 30.06.2017):

    https://uebermedien.de/17088/wie-aus-der-homo-ehe-die-ehe-fuer-alle-wurde/

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    Folge 12: See der Verliebten

    Hass gegen Verliebte am See der Verliebten? Sehnsucht und Erfüllung – Arbeit und Respekt? Das passt perfekt! 

    Mitten aus der sogenannten Sommerzeit dämmert eine neue Folge ZEMENT GIESSEN herauf. Zwischen Goudasee und Lago Maggiore sendet Marlene aus Italien. Hannes berichtet aus Neukölln. 

    Special Thanks To Musical Guest Lena Hilsdorf! 

    Und vielen Dank an Henri Hüster für das Mastern dieser Folge! 

    Der Podcast ist zur Unterhaltung da, und da unterhalten wir uns auch schon. Wir äußern Freude, Verständnis, Unverständnis. Wir stellen Nachfragen. Wir erteilen einander auf Augenhöhe Rat. 

    Marlene betrauert ihren Urlaub, während sie ihn macht. Hannes merkt, wie sein Körper sich verändert: Sein Hals wird dünner und länger. Er hat ein wenig Halsweh und schreibt ein Tier-Stück, aber was miteinander zu tun hat das beides nicht direkt.

    Beim theaterpädagogischen Workshop in Heeg in Nordrhein-Westfalen wurde Marlene, statt als dreidimensionaler Mensch, von jungen Menschen als zweidimensionale Autorität, weise Muhme und Careperson des Theaters angesehen. Aber vom Theater hatte Marlene ja nun wirklich genug.

    Darum macht sie bei einem Twerk-Workshop mit. 

    Die Grenzen verschwimmen.

    Wir reden über die Ehe für alle, Einstehensgemeinschaften und Adoptionsrecht und die romantische Paarbeziehung. 

    Wir reden über Schlupflöcher, interessante Gedanken, Geräuschkulissen und Kissen und das Lüftungssystem von Tieren. 

    Es geht um Schauspiel, Rap, Tanz und Gesang. 

    Tassen voller Gestank. 

    Wasser lenken auf laute Leute.

    Andeuten oder bis zum Äußersten gehen.

    Zweigleisig fahren. 

    Ausziehen ganz und gar.

    Was ist Theaterpädagogik? 

    When I grow up I want to be …? 

    Tragen Muhmen Mieder?

    Laue Nächte sind laute Nächte – was macht man dann?

    Diese Folge steuert jeden Pomuskel einzeln an.

    Musik:

    LAGO MAGGIORE (Conny Froboess)

    ICH LIEBE DAS LEBEN (Vicky Leandros) 

    Fashion:

    Weiße Hosen und Sommerkleider mit dollem Ausschnitt am Rücken und Armband gegen Mücken.

    Tiere in dieser Folge:

    Hunde, Küken, Kälber, Bremsen, lustige Moskitos, Mauersegler, Fledermäuse, junge Gazellen, Schwalben, Ratte, Maus.

    Das könnte Theaterpädagogik bedeuten: Gleichviel Spotlight für alle. Öffentlicher Auftritt. Zeitliche Begrenzung. Material und Thema kommen aus der Gruppe.

    Wir machen eine Erfindung: den Launenheber®. Er wird in Zukunft den Wagenheber ersetzen. Bis dahin werden aber beide gebraucht.

    Es geht darum, sich künstlerisch auszudrücken, um nicht auf Scheißideen zu kommen.

    Es gibt den Klimawandel.

    Eier werfen ist schlecht für die Küken.

    Milch vom Balkon giessen ist schlecht für die Kälber.

    Auch künstlerische Arbeit erfordert den Schlaf. 

    Es wird Abend, es wird Nacht. Der verschlungene Flug der Schwalben geht über in den verschlungenen Flug der Fledermäuse. Der Gesang der Vögel geht über in das Lied der Ratten.

    BRAT wird zu RAT.

    Wenn man keinen Wagen hat, den man heben kann, dann muss man eben seine Laune heben.

    Zärtlich und süß, spannend, angespannt und nervös –

    UNA EXPRESSI POR FAVORE!

    UND Atmen durch den Mund mit Nasenklammer ist gesund. 

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