• ZEMENT GIESSEN

    Folge 11: Der Graf

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Zement Giessen, dem Podcast der Herzen. Heute ist die letzte Folge vor der Sommerpause, aber: NO T€AR$. Wir werden Anfang August zurückkehren. Wir sind Hannes B. und Marlene H., und wir freuen uns sehr, dass ihr zuhört.

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    Folge 10: Rente mit 35

    Marlene und Hannes freuen sich auf die Ferien. Vorher haben sie aber noch einiges zu besprechen.

    Schluppe, Schauspiel, Sozialismus.

    Connie Walther, Slavoj Žižek, Elke Kahr.

    Urgency und Agency.

    Die Lücke zwischen beschissenen Missständen und einem Miteinander, das wir uns wünschen.

    Umzüge alleine und Umzüge zu zehnt.

    Das kleine Flämmchen der Utopie.

    Künstler*innenname, Bürgerlicher Name, Spitzname, Aktivistiname, Rapper*innenname.

    Edding, Socke, Schlüpfer, Schmatz und Schmalz.

    MARLENE empfiehlt:

    Schreiben wie ein fliegender Hund.

    HANNES sagt:

    Aufregung bedeutet Bewegung.

    Die KAULITZBRÜDER fragen:

    Community oder Kommunismus?

    Happy Meal oder Millionendeal?

    Rente mit 63 oder mit 65 oder Rente mit 67?

    Verlangen wir zuviel? 

    Rente mit 35 fordert Hannes

    für Tom und Bill

    und dich

    und sich

    Wie bleibt Koriander BIS ZU VIER WOCHEN im Kühlschrank frisch?

    Wir sagen’s euch.

    Retirement oder Tired?

    Überwachen oder Strafen?

    Diese Folge ist die WACHE Folge.

    Diese Woche unsere dringende Frage an euch:

    Was hilft beim Einschlafen?

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    Slavoj Žižek zur Urgency der Utopie an der Universität von Buenos Aires:

    https://www.youtube.com/watch?v=A0usxcoo_pQ

    Clip aus dem Dokumentarfilm ‘Žižek!’ (2005) von Astra Taylor.

    AG LEGAL & FINANCE des Verbands der Theaterautor:innen presents:

    Broschüre

    ‘Honorarstandards für Theaterautor:innen’

    am 9. Juni um 17 Uhr im Deutschen Theater Berlin.

    https://www.deutschestheater.de/programm/produktionen/att-2024-was-soll-der-spass-denn-kosten

    Folge 9: Kitsch II (WIE MAN MENSCHEN EINE FREUDE MACHT)

    Diese Woche lassen sich Marlene Haagen und Hannes Becker von MC Mauseohr und Zenmeister Schatzibär vertreten. Der Grund ist die Folge Kitsch II. Nachdem Hannes und Marlene das Thema Kitsch letzte Woche nicht richtig ernst genommen hatten, sind es die beiden Expert*innen, die jetzt liefern müssen, was versprochen wurde.

    Schatzibär und Mauseohr besprechen die Bedeutung des Satzes „Kitsch ist, wenn das Gefühl nicht die Wirklichkeit trifft.“

    Sie differenzieren zwischen den Kunstformen Musik, Theater und Film, diskutieren die Bedeutung des literarischen Übersetzens für das Entstehen von Kitsch, und merken schließlich, dass Kitsch auch im Alltag vorkommt, sowie ganz grundsätzlich im Leben eine Rolle spielt. 

    Das Schöne und das Brutale, das Gefühl, etwas sei ZU SCHÖN UM WAHR ZU SEIN, aber auch der erfundene BADBOY, sowohl der Impuls, etwas kitschig zu finden, als auch der kitschige Impuls, etwas für allzu real zu halten, werden von Zenmeister Schatzibär und MC Mauseohr kritisch befragt.

    Kitschige Chöre, Alltagssprache auf der Bühne, das Geben und Nehmen von Komplimenten sind Beispiele. Die Unterscheidung zwischen vorgeblichem Realismus sowie wirklichem Umgang mit der Realität ist die Herausforderung.

    Eine Besonderheit von Kitsch scheint in einem spezifisch kitschigen Umgang mit der ZEIT zu liegen.

    Nicht ganz sicher sind sich Schatzibär und Mauseohr, ob auch die Behauptung, etwas sei kitschig, kitschig ist.

    Und was ist mit der weitverbreiteten Lust auf Unsinn und Übertreibung?

    Die Flucht vor der Wirklichkeit und den eigenen Gefühlen, aber auch die Behauptung des Authentischen können schließlich kitschig sein, sagt Mauseohr –

    lalilalilala

    macht es da

    Marlene Haagen und Hannes Becker sind zurück

    Hannes wechselt auf die göttliche Ebene. Marlene macht eine Generalansage.

    Luca Kühl und Anni Baumann beantworten die Frage: Was ist Quiche?

    Im deutschen Fernsehen stellen Georgie, Berndt und Louise einander viele Stunden lang zur Rede.

    Zenmeister Schatzibär sagt, schon im Gehen, dass Caren Jeß das Theaterstück KITSCH geschrieben hat und Lupu Pick den Film KITSCH – TRAGÖDIE EINER INTRIGANTIN beziehungsweise KITSCH – EINE GLASHAUSTRAGÖDIE gedreht hat. 

    Die Kunsttherapeutin Karin Dannecker versucht das Schlimmste zu verhindern und schafft es auch.

    Und auf einmal ist die Kuh im Zimmer. 

    Das alles ist zu schön, um wahr zu sein, und die Folge Kitsch II entwickelt sich in eine Richtung, die in der Folge ein Gefühl der Unauthentizität, und damit ein Gefühl des Unbehagens, auslösen kann.

    Dabei geht es doch eigentlich vor allem darum: Wie man Menschen eine Freude macht.

    Zum Glück hat uns Johanna A. aus B. eine Sprachnachricht mit einer Recherche zum Thema Zungen und Geschmack geschickt. Wodurch dann doch noch alles zusammenkommt, überhöht und geerdet, erlöst, gelobt und gerettet wird.

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    Folge 8: Kitsch I

    Nach dem großen Erfolg ihrer Muskelfolge wollen Marlene und Hannes natürlich gleich wieder eine Themenfolge aufnehmen. Diese Woche ist das Thema KITSCH.

    Doch als sie die Geigen schon gestimmt und das Feuer unter dem Kochtopf der Gefühle bereits entzündet haben, betritt Joy Denalane den Podcast und sagt: Na? Ihr Arschgeigen?

    Marlene und Hannes verlassen das kleine Künstlercafé in Stuttgart sofort völlig überfordert.

    Wären sie doch geblieben!

    Dann hätten sie Joy Denalane sagen hören:

    „Der Schritt, den ich auf die Leute zumache, ist der Schritt, den sie sich von mir entfernen.“

    Stattdessen kommen wir nach langer Fahrt über Vaihingen, Mannheim, Worms und Mainz wieder zu Hause, im Theater, an. Doch statt hier, wie sonst, „Tartuffe“, das geile Stück des französischen Dramatikers Jean-Baptiste Molière zu spielen, finden wir die Wohnung von der Untermieterin auf den Kopf gestellt, unser Zuhause ist nicht mehr unser Zuhause, die Welt ist aus den Fugen —

    Genervt oder irritiert?

    Aufgeregt oder beleidigt?

    Um sich abzulenken von all dem Stress öffnet Hannes das Internet, doch heute ist von euch leider keine Nachricht gekommen. Um, genervt, wie sie ist, wenigstens ein wenig Luft zu bekommen, reißt Marlene das Fenster auf zur Welt

    SKANDALE

    MODELS

    MONSTERGIRLS DES MONATS

    SO WILD TREIBT ES DER PROMINACHWUCHS

    VÖGEL – KRÄHE ODER RABE

    In der Kategorie WAS MACHT MAN DANN, erzählt Marlene vom Besuch des Spielfilms „Sterben“. Den sich Hannes nicht anschauen wird. Dann muss er eben stattdessen einen schlechten Tennisfilm sehen gehen.

    Wir unterhalten uns auch über Sachen, die wir nicht unterstützen.

    Was macht man dann, wenn man nicht weiß, wohin mit sich?

    Marlene gründet die Interior-Design-Beratungsfirma „Falsch und Seltsam“.

    Hannes verletzt sich am Fuß und räumt drei Tische vom ersten in das zweite Zimmer. 

    Wenn ihr irgendwo zur Untermiete wohnt, dann räumt alles um, und verleiht doch auch gerne alles, was euch nicht gehört, am Ende holt aber alles wieder zurück und räumt alles wieder da hin, wo es war!

    Fasst euch ein Herz, wo ihr ein Herz vermutet! 

    Mut zum Moment!

    Was geht denn ab?

    Gibt es essbare Blumen?

    Ist Kitsch ein Umgehen der oder ein Umgang mit der Realität?

    Muss man Podcasts mit einem Mieder hören?

    Am Ende beschließen wir nach vielen frischen Ausflüchten, schönen Abschweifungen und lieben Ablenkungsversuchen die Ausdehnung der Kitschfolge auf die KW 20.

    Mia C. aus R. hat inzwischen Marlene eine App empfohlen, mit der sie ihre Zeit am Handy regulieren kann. Vielen Dank! Und ein wichtiges Familienmitglied richtet sich mit einer neuen Frage an die Zement-Giessen-Community:

    WOHER KOMMT MARLENES EINRICHTUNGSSTIL?

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    Joy Denalane und Max Herre im „Feelings“-Podcast:

    https://podcasts.apple.com/de/podcast/joy-denalane-und-max-herre-das-studium-des-lebens/id1651448841?i=1000654224465

     

    Folge 7: DIE GROSSE MUSKELFOLGE

    Zwei Tage nach dem Tag der Arbeit kommt hier DIE GROSSE MUSKELFOLGE.

    Mit Muskeln wird nicht nur Arbeit verrichtet. Mit Muskeln wird nicht nur bewegt. Mit Muskeln wird auch entspannt. Mit Muskeln wird auch einfach nur still dagesessen.

    Hannes war in Hessen und in Essen und hört beim Frühstück in Hamburg einen Juristen sagen, dass ihm seine Fälle in Kassel jährlich ein HINTERGRUNDRAUSCHEN VON 150K einfahren.

    Die Engel der Unschuld fragen:

    Meer oder Berge?

    Wein oder Bier?

    Club oder Bar?

    MMF oder MMA

    oder FFM

    oder FFH?

    Marlene sagt, beim Weinen werden 17 Muskeln gebraucht. Beim Lachen auch. Aber andere.

    In der Rubrik DAS GROSSE GESPRÄCH ÜBER DIE ZUKUNFT lesen wir den Inhalt von Hannes’ Computer der letzten 20 Jahre vor.

    Marlene schreibt den GROSSEN LUDWIGSBURGROMAN.

    Die Luft duftet nach Honig.

    Wir betreten wenig unterfüttertes Terrain.

    Halbwahrheiten verwandeln sich in Walderdbeeren, und Judith und Lea vom Studiengang Sprechkunst erklären uns am Tag des Revolutionären 1. Mais: 

    Beim TASCHENFLATTERN werden die Taschenfalten, die über den Stimmlippen sind, zusammengezogen und muskulär angesteuert.

    Der Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte von Neukölln (Eduard Mörike).

    Der Mann von Sarah Connors Schwester ist Bushido. Knackend löst sich in seiner Brust der Muskel seines Herzens.

    Warum lachen, wenn man weinen kann?

    Wer aus Versehen Sport macht, denkt auch über Muskeln nach.

    In Ludwigsburg fallen gelassene Geschichten werden automatisch verfilmt durch die Natur.

    Jeder Muskel in deinem Körper hat einen Ansatz und einen Ursprung.

    Würmer sind wie Nacktschnecken ein einziger Muskel.

    Das Herz arbeitet, solange man lebt.

    Zum Schluss dann kommen die muskulösen Tiere als Parade um die Ecke: Geparden, Kamele, Libelle, Elefanten, Faultier, Regenwurm, Schnecke. Und ein Zwergkänguru springt in die Hecke.

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